Mit Kurkuma effektiv abnehmen

  • Mit Kurkuma effektiv abnehmen

Kurkuma ist vielen als leckeres Gewürz bekannt. Aber hilft es auch beim Abnehmen? Wir liefern Antworten.

Kurkuma kurbelt den Stoffwechsel an

Im Gegensatz zu den meisten Diäten setzt die Einnahme von Kurkuma nicht bei einer massiven Ernährungsumstellung, sondern bei unserem eigenen Stoffwechsel an. Dieser wird durch Kurkuma nämlich kräftig angekurbelt. Das geschieht auf drei Wegen:

  • Anregung der Produktion von Magensäure
  • Vermehrte Bildung von Galle
  • Verminderter Aufbau von Fettzellen

Fett wird dank Kurkuma leichter verdaulich für unseren Körper. Das fördet eine schlanke Linie.

Ein weiterer Effekt der goldgelben Wurzel ist die Linderung von Völlegefühlen nach einem schweren Essen. Statt eines Kräuterschnapses sollten Sie daher einmal ein lauwarmes Glas Wasser mit Kurkuma probieren. Dieses hilft auch, wenn Sie an Blähungen leiden. Das liegt unter anderem daran, dass die Fettspaltung im Darm erleichtert wird.

Weitere Effekte von Kurkuma:

  • Besserung bei Magen-Darm-Beschwerden
  • Reduktion von freien Radikalen
  • Entgiftende Wirkung auf den Organismus
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Stimmungsaufhellung
  • Vermindertes Risiko einer Gallenentzündung
  • Verkürzung der Darmpassage eingenommener Lebensmittel

Der starke Abnehmeffekt von Kurkuma wurde in mehreren wissenschaftlichen Untersuchung bestätigt. So kommt eine randomisierte Placebo-kontrollierte Studie zu dem Ergebnis:

Supplementierung mit Curcumin war mit signifikanten Reduktionen in Gewicht und BMI verbunden.

Bei der Placebo-Gruppe stellten sich diese Effekte nicht ein.

Kurkuma: Ersatz für eine Diät?

Trotz seiner nachgewiesenen positiven Eigenschaften auf unseren Fettstoffwechsel ist Kurkuma kein Allheilmittel. Eine ausgewogene Kost, die reich an Gemüse und Obst ist, sowie genügend Bewegung sollten stets die Grundlagen beim Abnehmen sein.

Und allein als aromatische Prise zum Essen reicht die Menge an Kurkuma nicht aus, um den Speck von den Hüften schmelzen zu lassen. Doch lässt Kurkuma sich hervorragend in die Ernährung integrieren.

Die meisten Empfehlungen raten zu einer täglichen Dosis von mindestens einem Teelöffel. Zugegeben, nicht jedem schmeckt das kräftige Ayurveda-Gewürz. Wir empfehlen Ihnen daher das folgende Rezept für die Herstellung einer goldenen Milch.

Quelle: Raw Future

Hier noch einmal das Rezept zum Nachlesen:

  • 250 ml (heisses) Wasser
  • 2 EL geschälte Hanfsamen
  • 5 Datteln
  • 15 g frisches Kurkuma (oder 1 TL Pulver)
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Gotu Kola
  • 1/4 TL Galgant
  • 1/2 TL Zimt
  • Anis
  • Schwarzer Pfeffer
  • Muskatnuss

Die goldene Milch ist ein uraltes Getränk aus dem Ayurveda, das die Wirkung von Kurkuma um ein Vielfaches verstärkt. Denn Kurkuma allein hat von Natur aus eine geringe Bioverfügbarkeit für unseren Körper. Mit einem gesundem Fett wie zum Beispiel Kokosöl erhöhen Sie diese Verfügbarkeit allerdings beträchtlich.

Ersetzen Sie ungesunde Softdrinks oder zuckerreiche Säfte durch eine goldene Milch am Tag. Sie genießen damit einen leckeren Drink, der obendrein auch noch beim Abnehmen hilft.

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Auf Herkunft achten

Kurkuma können Sie in den verschiedensten Darreichungsformen kaufen: als Wurzel, Pulver oder in Kapseln gepresst. Wofür Sie sich auch entscheiden, achten Sie bei der Auswahl auf:

  • einwandfreie Bioqualität
  • Kennzeichnung des Herkunftslandes
  • anerkanntes Prüfsiegel (Qualitätsversprechen)

Die Art und Weise Ihrer Kurkukma-Einnahme hängt von Ihren Vorlieben ab: Möchten Sie Kurkuma selbst dosieren, zum Beispiel bei einer Treppenkur? Dann ist ein Pulver die ideale Wahl. Wollen Sie Kurkuma schnell und überall zu sich nehmen können? Hierfür eignen sich Kapseln.

Brauche ich ein Supplement?

Tabelle: Vor- und Nachteile eines Kurkuma-Supplements

Inzwischen sind Kurkumawurzeln sogar bei Discountern erhältlich. Sie brauchen daher kein Supplement, um in den Genuss der Anti-Speck-Vorzüge von Kurkuma zu gelangen.

Allerdings haben Supplemente auch Vorteile: Viele von ihnen enthalten neben Kurkuma weitere Wirkstoffe wie den langen Pfeffer. Dazu gleich mehr.

Ein weiterer Vorteil: Kurkuma ist in Kapselform hochdosiert. Beim Konsum von Kurkumapulver müssen Sie dagegen eine nennenswerte Menge einnehmen, was insbesondere bei Ablehnung des Geschmacks problematisch sein kann.

Die Rolle von Piperin

Oftmals wird die Einnahme von Kurkuma in Kombination mit Pippali (Langer Pfeffer) empfohlen. Der darin enthaltene Wirkstoff Piperin erhöht Studien zufolge die Bioverfügbarkeit von Kurkuma. Doch gibt es auch Bedenken, wie Tobias Duven von kurkuma.info schreibt:

Piperin beeinflusst Enzyme, die auch für die Verstoffwechselung von Fremdstoffen und Medikamenten verantwortlich sind. Man kann nur sehr schwer kalkulieren, inwieweit Piperin nicht auch die Aufnahme potentiell schädlicher Substanzen steigert. Außerdem könnte Piperin bei der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten deren Wirkspiegel beeinflussen. Bislang sind nur die Interaktion mit einigen wenigen Wirkstoffen untersucht worden, und es ist zu erwarten, dass Piperin auf viele weitere Einfluss nimmt. Auch die Beeinflussung der Permeabilität der Darmschleimhaut könnte potentiell schädlich sein.

Gehen Sie also sparsam mit der Einnahme von Pippali um, insbesondere dann, wenn Sie Medikamente einnehmen.

Die Alternative: Curcumin in Mizellen verpackt. Die mizellare Darreichungsform soll die Aufnahme von Kurkuma im Körper um das 185-fache steigern. Außerdem wird es besser von der Darmschleimhaut aufgenommen.

Fazit

Kurkuma ist ein echter Fatburner. Wie sie die Wunderknolle auch anwenden: Wir wünschen Ihnen maximale Abnehmerfolge und viele genussreiche Erfahrungen!

Übrigens: Schon bald werden wir uns in neuen Artikeln den weiteren Auswirkungen von Kurkuma auf die Gesundheit widmen. Denn das Gewürz aus Fernost hat weit mehr zu bieten, als nur beim Abspecken zu helfen.

Abnehmen mit Kurkuma

Studien und Quellen

Biological and pharmacological evaluation of dimethoxycurcumin: A metabolically stable curcumin analogue with a promising therapeutic potential, Journal of Cellular Physiology, 233, 1: 124-140

Di Pierro, F., Bressan, A., Ranaldi, D., Rapacioli, G., Giacomelli, L., & Bertuccioli, A. (2015): Potential role of bioavailable curcumin in weight loss and omental adipose tissue decrease: preliminary data of a randomized, controlled trial in overweight people with metabolic syndrome. Preliminary study. Eur Rev Med Pharmacol Sci, 19(21), 4195-4202.

Bradford, P. G. (2013): Curcumin and obesity. BioFactors, 39: 78–87. doi: 10.1002/biof.1074

Fan X.1, Zhang C., Liu D.B., Yan J., Liang H.P. (2013): The clinical applications of curcumin: current state and the future.

Shao W., Yu Z., Chiang Y., Yang Y., Chai T., et al. (2012): Curcumin Prevents High Fat Diet Induced Insulin Resistance and Obesity via Attenuating Lipogenesis in Liver and Inflammatory Pathway in Adipocytes. PLOS ONE 7(1): e28784.

Ejaz, A., Wu, D., Kwan, P.W., Meydani, M. (2009): The inhibitory effect of curcumin on angiogenesis and obesity in 3T3-L1 adipocytes and mice. Journal of Nutrition. 139: 919-925

Weisberg, Stuart P., Rudolph Leibel, and Drew V. Tortoriello. Dietary Curcumin Significantly Improves Obesity-Associated Inflammation and Diabetes in Mouse Models of Diabesity. Endocrinology 149.7 (2008): 3549–3558. PMC. Web. 8 Apr. 2018.

Toxicology & Carcinogenesis Studies of Turmeric Oleoresin (Major Component 79%-85% Curcumin in F344/N Rats and B6C3F1 Mice (Feed Studies). Technical Report Series No. 427 (1993): NIH Publication No. 93-3158

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Über den Autor:

Benjamin ist Redakteur bei TrustedSupps sowie Fan hochwertiger Superfoods und natürlicher Supplemente. Daher schreibt er Artikel, die sowohl auf wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch auf persönlicher Erfahrung basieren.

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