Basische Ernährung: 10 Tipps für den Alltag

Für manche Ärzte und Gesundheitsberater ist die Einteilung von Lebensmitteln in basisch und sauer Quatsch. Doch gibt es ebenso zahlreiche Experten aus der Schul- und Alternativmedizin, die in einer zu sauren Ernährung die Ursache vieler Krankheiten sehen.

Auch aus unserer Sicht ist es sinnvoll, sich vornehmlich basisch zu ernähren, da so ganz automatisch viele gesunde Lebensmittel aus der Natur auf dem Speiseplan landen. Wie Sie dafür sorgen, dass Sie Ihrem Körper immer genügend Basenbildner zuführen, verraten wir mit den folgenden 10 Tipps.

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1. Haben Sie immer gesunde Snacks griffbereit

Es passiert meistens unterwegs, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit: Plötzlich stellt sich ein unbändiger Heißhunger auf Croissants, Bockwurst oder andere saure Lebensmittel ein. Schnell greifen wir dann zu einem dieser ungesunden Snacks, die es an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Seien Sie schlauer und packen Sie jeden Morgen eine kleine Vorratsdose mit geschnittenen Möhrchen, Gurken, Paprika oder Äpfeln ein. Immer wenn der Heißhunger sie übermannt, knabbern Sie einen gesunden Happen aus der Dose. Schon bald werden Sie sich daran gewöhnen und den sauren Verführungen die kalte Schulter zeigen.

Tipp: Für ein unverwechselbares Snack-Gefühl empfehlen wir Hanfsamen: Sie schmecken lecker, sind herrlich knusprig und stecken voller gesunder Omega-3-Fettsäuren.

Ersetzen Sie auch die stark säurebildenden Chips am Abend durch Gemüsesnacks oder gesunde Alternativen wie Mandeln oder Pekannüsse. Diese wirken ebenfalls basisch und führen Ihrem Körper Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente etc. zu.

2. Erstellen Sie einen Einkaufsplan

Wenn Sie ohne festen Plan einkaufen gehen, machen Sie sich zur leichten Beute der Werbeprofis. An jedem Regal, insbesondere bei denen mit viel ungesundem Kram, wird Ihnen dann ein „Sonderangebot“ nach dem anderen ins Auge springen. Stellen Sie daher für jede Woche eine Einkaufsliste zusammen. Noch besser ist es, wenn Sie diese Liste im Voraus anhand basischer Rezepte planen.

3. Meiden Sie Süßigkeiten

Zucker ist einer der stärksten Säurebildner überhaupt. Darüber hinaus kann ein übermäßiger Zuckerkonsum dick und sogar süchtig machen. Wenn Sie viele Süßigkeiten im Haushalt haben, ist die Gefahr groß, dass Sie zu häufig zu Schokolade & Co. greifen.

Tipp: Xylit ist eine hervorragende basische Zucker-Alternative, mit der Sie auch backen können.

Verbannen Sie daher jeglichen Süßkram aus Vorrats- und Kühlschrank. Wenn Sie Kinder haben, müssen Sie ja nicht ganz so rigoros vorgehen. Aber es kann auch nicht schaden, sie an frisches Obst als gesunde Alternative zu gewöhnen.

4. Verzichten Sie auf Koffein und Alkohol

Für viele Deutsche gehören der Kaffee am Morgen und das Glas Bier am Abend zu einem gelungenen Tag dazu. Doch sind das letztendlich nichts anderes als Gewohnheiten, die den Säure-Basen-Haushalt auf Dauer durcheinanderbringen. Reduzieren Sie daher Ihren Koffein- und Alkoholkonsum auf ein Minimum.

Die gute Nachricht: Qualitativ hochwertiger Rotwein ist in geringen (!) Mengen basisch. Auf ein Glas hin und wieder müssen Sie also bei ansonsten gesunder Lebensführung nicht verzichten.

Inzwischen gibt es auch basische Kaffeealternativen wie den Lupinenkaffee. Hier müssen wir aber ehrlicherweise sagen, dass diese Variante nicht an den Geschmack von „echtem“ Kaffee herankommt. Noch ein kleiner Haushaltstipp: Mit einem Teelöffel Natron machen Sie auch Ihren gewöhnlichen Kaffee basisch.

5. Trinken Sie Zitronenwasser

Wie jetzt? Aber Zitronensaft schmeckt doch sauer! Da haben Sie völlig recht. Doch geht es beim Säure-Basen-Haushalt darum, wie Lebensmittel in unserem Körper verstoffwechselt werden. So wird süßer Zucker bei der Verdauung zu Säuren umgewandelt, wohingegen saurer Zitronensaft zu Basen verstoffwechselt wird.

Tipp: Lesen Sie auch den Artikel: Zitronenwasser: 11 gute Gründe für den täglichen Genuss

Bereits eine halbe ausgepresste Zitrone auf ein Glas Wasser pro Tag hat zahlreiche positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Es lohnt sich also, immer ein paar von ihnen im Haushalt zu haben.

6. Nehmen Sie Chlorophyll zu sich

Chlorophyll ist der stärkste Schutzstoff, den es in der Natur gibt. Essen Sie daher, wann immer es Ihnen möglich ist, grünes Gemüse mit einem hohen Chlorophyllanteil. Dazu gehören:

  • Spinat
  • Grünkohl
  • Brokkoli
  • Petersilie
  • Wildpflanzen

Alternativ empfehlen sich auch Lebens- sowie Nahrungsergänzungsmittel wie Gerstengras, welches jede Menge Chlorophyll enthält. Auch sehr effektiv: Liquid Chlorophyll, zum Beispiel vom Hersteller MAWEJU.

Liquid Chlorophyll ist hochkonzentriertes Chlorophyll, das aus der Alfalfa-Pflanze gewonnen und mit einem ätherischen Öl sowie gereinigtem Wasser vermengt wird.

7. Verschaffen Sie sich einen Überblick

Im Internet finden Sie hervorragende Listen, die Ihnen eine Übersicht saurer und basischer Lebensmittel liefern. Hier eine kleine Auswahl:

Besonders gut bereiten Sie sich auf eine basische Ernährung vor, wenn Sie auswendig lernen, welche Lebensmittel basisch und welche sauer sind. So wissen Sie beim Einkaufen immer ganz genau, was Sie sich in den Korb legen.

8. Lernen Sie mehr über die Zusammenhänge

Das Thema Säure-Basen-Haushalt ist komplex. Wir empfehlen Ihnen daher, sich tiefer in die Materie einzulesen, um die Abläufe bei der Verstoffwechselung im Körper besser zu verstehen.

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9. Testen Sie, wie übersäuert Sie sind

Das geht heutzutage ganz einfach, indem Sie einen Urinstreifen aus ph-Indikatorpapier verwenden.

Diese Werte sind ideal:

  • 6,2-6,8 (morgens)
  • 6,8-7,4 (tagsüber)

Den Teststreifen bekommen Sie in jeder Apotheke. So erfahren Sie schnell und risikofrei, ob bzw. wie stark Ihr Körper übersäuert ist.

10. Machen Sie das Experiment

Es ist nicht einfach, Gewohnheiten zu ändern. Wenn Sie sich jahrelang zu sauer ernährt haben, ist Ihr Körper daran gewöhnt. Wie stark diese Gewöhnung ist, erfahren die meisten übersäuerten Menschen ganz schnell, wenn sie sich einen Tag lang basisch ernähren, beispielsweise so:

Frühstück

  • 1 Schale Mandelmus
  • 50 g Paranüsse
  • 100 g Erdbeeren

Mittagessen

  • 200 Gramm Kartoffeln
  • 1 Avocado
  • 2 EL Leinöl

Abendbrot

  • Gedünsteter Fenchel
  • 1 Bund Feldsalat
  • 3 Geschmorte Tomaten

Wenn Sie übersäuert sind, wird Ihr Körper spätestens am frühen Abend auf die Verschiebung des Säure-Basen-Milieus mit Heißhunger auf Ungesundes reagieren. Sie bekommen dann zum Beispiel einen unbändigen Appetit auf Wurst oder ähnlich stark säurebildende Nahrungsmittel. Auch Kopfschmerzen können sich bemerkbar machen, weil der Körper mit einer Entgiftung beginnt. Das alles sind untrügliche Zeichen dafür, dass Ihr Organismus schon seit langer Zeit aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Der eben erwähnte Heißhunger kann dazu führen, dass Sie in alte Muster zurückfallen. Das ist jedoch halb so wild, denn eine Ernährungsumstellung klappt selten von heute auf morgen. Gehen Sie daher liebevoll mit sich um und versuchen Sie einfach, weiterhin regelmäßig basische Lebensmittel zu sich zu nehmen. Dabei geht es auch nicht darum, sich ausschließlich von Basenbildnern zu ernähren, da auch das wiederum zu einseitig ist. Finden Sie den goldenen Mittelweg, der zu Ihnen passt und mit dem Sie sich gesund und fit fühlen.

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Über den Autor:

Benjamin ist Redakteur bei TrustedSupps sowie Fan hochwertiger Superfoods und natürlicher Supplemente. Daher schreibt er Artikel, die sowohl auf wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch auf persönlicher Erfahrung basieren.

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