9 Gründe, warum Kokosöl in jeden Haushalt gehört

  • 9 Gründe, warum Kokosöl in jeden Haushalt gehört

Seit Jahren liegt Kokosöl im Trend. Vollkommen zu Recht! Denn anders als viele handelsübliche Fette ist Kokosöl gesund, lecker und gut für eine schlanke Linie. Wie das? Lassen Sie sich von diesen 9 Gründen überraschen. Vorab jedoch noch ein paar Tipps zum Kauf.

Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

Die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile von Kokosöl kommen erst zum Tragen, wenn Sie sich für ein hochwertiges, unbehandeltes Lebensmittel entscheiden.

Das Kokosöl sollte weder raffiniert, noch desodoriert oder gehärtet sein. Prüfen Sie weiterhin in den Herstellerangaben, ob das Öl aus der ersten Kaltpressung, frei von Zusatzstoffen und in Bioqualität ist. Wichtig ist auch der Gehalt von Laurinsäure und Caprinsäure, da diese wesentlich für die positiven Auswirkungen des Kokosöls verantwortlich sind. Wir befürworten den Kauf eines unter Fairtrade-Bedingungen hergestellten Öls.

Mittlerweile sind Kokosöle in hoher Qualität für unter 10 Euro (1.000 ml) erhältlich. Dennoch lohnt sich ein Vergleich, insbesondere mit Blick auf den Laurinsäuregehalt. Je höher die Konzentration, desto hochwertiger ist das Öl. Kommen wir nun zu den 9 beinahe schon wundersamen und ebenso wunderbaren Gründen, immer einen Vorrat an Kokosöl im Haushalt zu haben.

Entgiftung

Kokosöl unterstützt die Entgiftung

Kokosöl hat eine antibakterielle, antivirale und antimykotische (pilztötende) Wirkung. Es eignet sich daher ideal für eine alltagstaugliche, schnelle und zugleich schonende Entgiftung des Körpers. Gesundheitsexperte Kai Brenner empfiehlt für eine solche Detox-Kur die Einnahme von sieben Löffeln Kokosöl über einen Zeitraum von sieben Tagen:

Quelle: “Krank war gestern – by Kai Brenner

Darüber hinaus sind die mittelkettigen Fettsäuren (MCT), darunter die bereits erwähnte Laurin- und Caprinsäure, aber auch die Linol-, Linolen-, Palmitin-, die Myristinsäure u. a. besonders leicht verdaulich. So hat die Leber wenig Arbeit. Zusätzlich wirkt Kokosöl einer Übersäuerung entgegen.

In der Küche vielseitig anwendbar

Kokosöl ist in der Küche vielseitig einsetzbar

Kulinarisch ist Kokosöl ein wahrer Allrounder. Ob als Brotaufstrich, im Salat oder beim Anbraten in der Pfanne: Der beliebte Extrakt aus der Kokosnuss passt zu jeder Mahlzeit.

Der Vorteil bei der Zubereitung warmer Speisen: Kokosöl ist extrem hitzebeständig und hat einen hohen Rauchpunkt. Gemüse, Fleisch, etc. lässt sich somit bei Temperaturen bis zu 205°C bedenkenlos braten. Zum Vergleich: Der Rauchpunkt bei kalt gepresstem Olivenöl liegt je nach Sorte bei 130-175°C.

Schutz der Haut

Kokosöl schützt und pflegt die Haut

Wer spröder Haut und rissigen Lippen etwas Gutes tun will, reibt sie regelmäßig mit Kokosöl ein. Die rückfettende Wirkung hilft unserer zu trockenen Haut, unter der die Hälfte der Bevölkerung leidet. Weiterhin eignet Kokosöl sich zum Abschminken. Damit haben Sie schon zwei Pflegeeffekte in einem und können entsprechende Chemiealternativen aus Ihrem Badezimmer verbannen.

Besonders interessant ist die Wirkung von Kokosöl als UV-Schutz auf der Haut. Aber Achtung: Da es sich bei Kokosöl um ein 100-prozentiges Naturprodukt ohne physikalische und chemische Zusatzfilter handelt, ist die Schutzwirkung geringer als bei handelsüblichen Sonnencremes bzw. -sprays.

Weiterhin hat Kokosnussöl Erfolge bei der Behandlung von Akne gezeigt. Darüber hinaus berichten Anwender von einer heilsamen Wirkung bei Ekzemen und Hauterkrankungen wie Neurodermitis. Auch bei kleineren Verletzungen wie Schürfwunden beruhigt und desinfiziert Kokosöl.

Haar- und Nagelpflege

Kokosöl für Nägel und Haare

Brüchige Nägel sind nicht nur im Winter für viele Menschen ein Ärgernis. Die regelmäßige Pflege mit Kokosöl kann hier Abhilfe schaffen. Bereits nach wenigen Anwendungen werden die Nägel spürbar geschmeidiger und fester.

Für die Haare ist Kokosöl ein natürlicher Festiger. Darin enthaltene Antioxidantien und Vitamin E helfen dabei, beschädigte Strukturen zu reparieren und die Haarfollikel zu stärken. Massieren Sie hierfür einfach etwas Kokosöl in Ihre Haare und auf Ihre Kopfhaut ein.

Positive Auswirkungen auf die Darmflora

Kokosöl hat positive Auswirkungen auf die Darmflora

Der Darm ist der Sitz des Immunsystems. Durch eine unausgewogene Ernährung, Stress oder die Einwirkung von Umweltgiften kann das sensible Milieu aus dem Gleichgewicht geraten. Insbesondere Candida-Sporen, die bei vermehrtem Vorkommen zu Verdauungsbeschwerden führen, lassen sich mit Kokosöl dank der antimykotischen Wirkung schonend und effektiv zugleich eindämmen.

Schneller Energielieferant ohne Gewichtszunahme

Kokosöl ist gut für eine schlanke Linie

Wenn der Magen knurrt und es schnell gehen soll, greifen viele zu ungesunden Süßigkeiten oder fettigen Snacks. Kokosöl dagegen sättigt schnell, ohne auf den Hüften zu landen. Zwar sind die mittelkettigen Fettsäuren ein sehr gehaltvoller Energielieferant, allerdings lagert unser Körper diese nicht unnötig in Depots ein.

Anwender berichten sogar von einer Gewichtsabnahme durch die regelmäßige Zufuhr von Kokosöl. Der Trick: Nehmen Sie vor jeder Mahlzeit einen Esslöffel Kokosöl zu sich. Das verstärkt das Sättigungsgefühl und versorgt Ihren Körper neben den hochwertigen MCT-Ölen mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Darüber hinaus kann Kokosöl, in Maßen genossen, den Cholesterinwert ins Gleichgewicht bringen. Und es gibt noch einen weiteren Weg, Kokosöl als Energielieferanten zu sich zu nehmen – zusammen mit einem anderen kraftvollen Wirkstoff der Natur.

Bulletproof Coffee

Bulletproof Coffee mit Kokosöl

Kokosöl im Kaffee? Zugegeben, das klingt ein bisschen merkwürdig. Doch ist der sogenannte Bulletproof Coffee weltberühmt. Von den Sherpas in Tibet inspiriert, entwickelte Dave Asprey die auch als Butterkaffee bekannte Spezialität, die nicht nur lecker ist, sondern über viele Stunden sättigt und den Körper mit lebensnotwendigem Fett versorgt.

Tipp: Lesen Sie auch unseren Artikel: “Bulletproof Coffee: Gesunder Energielieferant?

Wenn Sie statt Butter nun Kokosöl in Ihren Morgenkaffee rühren, setzen Sie in Sachen Gesundheit noch einen drauf, da Sie die Nachteile eines tierischen Fettes vermeiden und zugleich vom vollen Energie-Koffeinkick profitieren.

Schutz vor Zecken, Flöhen, Läusen und Milben

Kokosöl schützt vor Zecken, Flöhen, Läusen und Milben

Die Gefahr lauert im Gestrüpp: Zecken und andere Störenfriede können unsere gute Laune im Sommer verderben und Krankheiten übertragen. Wer auf Chemiekeulen verzichten will, findet in Kokosöl eine günstige Alternative – übrigens auch für Haustiere wie Hunde und Katzen.

Beschützt werden Mensch und Tier von der im Kokosöl enthaltenen Laurinsäure. In einem Experiment fanden Wissenschaftler heraus, dass über 88 Prozent der Zecken, die sich auf der Haut von Versuchspersonen tummelten, von Laurinsäure abgestoßen wurden. Das ging sogar so weit, dass sich bereits festgebissene Zecken wieder fallen ließen. Beim nächsten Waldspaziergang oder Picknick sollte also immer etwas Kokosöl im Gepäck sein.

Ölziehen

Kokosöl eignet sich zum Ölziehen

Dank seiner keimtötenden Wirkung eignet sich Kokosöl ideal zum Ölziehen. Nehmen Sie einen Esslöffel frisches Kokosöl in den Mund. Anschließend „kauen“ und „ziehen“ Sie das Öl mindestens 15, besser 20 Minuten lang hin und her. Spucken Sie das Öl anschließend aus, spülen Sie Ihren Mund und putzen Sie sich dann wie gewohnt die Zähne. Sie werden den Reinigungseffekt nicht mehr missen wollen.

Das Ölziehen ist eine jahrtausendealte Entgiftungstechnik, bei der Toxine über die Mundschleimhaut aus dem Körper absorbiert werden. Sie können die Ölziehkur täglich oder über einen individuellen Zeitraum praktizieren. Langfristig stärkt Ölziehen das Zahnfleisch, sorgt für eine verbesserte Mundhygiene und hilft bei Erkrankungen wie Parodontitis.

Tipp: Anleitung zum Ölziehen

Kritik am Kokosöl

In letzter Zeit häufen sich Berichte, welche die Wirksamkeit von Kokosöl anzweifeln. Handelt es sich also doch nur um einen Marketing-Hype? Hier gilt es, genau hinzuschauen. Beispielsweise bei der Kritik daran, dass Kokosöl zu 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren besteht, was ein Risiko für den Fettstoffwechsel darstelle.

Als Alternative wird oftmals Rapsöl genannt. Jedoch wird insbesondere preiswertes Rapsöl mithilfe chemischer und mechanischer Verfahren und unter großer Hitze gewonnen. Dadurch gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren, was beim Kokosöl nicht der Fall ist.

Weiterhin ist es nicht sinnvoll, die Fette im Kokosöl isoliert zu betrachten. Schließlich sind diese in einem zusammenhängenden Vitalstoffspektrum eingebettet und werden somit vom Körper anders verarbeitet. Warum Kokosöle durchaus gesund sind, erfahren Sie außerdem in diesem lesenswerten Artikel.

Fazit

Kokosöl ist ein Alleskönner in Bad, Küche und Hausapotheke. Entscheidend ist die Qualität, auf welche Sie beim Kauf achten sollten. Kokosöl ist dann hochwertig, wenn es biologisch aus erster Kaltpressung und ohne Zusatzstoffe gewonnen wird. Dann steht dem exotischen Genuss nichts mehr im Wege.

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Über den Autor:

Benjamin ist Redakteur bei TrustedSupps sowie Fan hochwertiger Superfoods und natürlicher Supplemente. Daher schreibt er Artikel, die sowohl auf wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch auf persönlicher Erfahrung basieren.

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